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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Hofheim - Deutschland Gipskartonarbeiten Trockenbauarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026092201143177465 / 652527-2026
Veröffentlicht :
22.09.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
06.10.2026
Angebotsabgabe bis :
22.10.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
45324000 - Gipskartonarbeiten
DEU-Hofheim: Deutschland Gipskartonarbeiten Trockenbauarbeiten

2026/S 183/2026 652527

Deutschland Gipskartonarbeiten Trockenbauarbeiten
OJ S 183/2026 22/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Der Kreisausschuss, Hochbau- und Liegenschaftsamt
E-Mail: vergabe_projekte@mtk.org
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Trockenbauarbeiten
Beschreibung: Trockenbauarbeiten für die Erweiterung der Paul-Maar-Schule in Flörsheim am
Main Im viergeschossigen Neubau (3 Vollgeschosse und 1 Staffelgeschoss mit Technikraum )
befinden sich überwiegend Klassen- und Gruppenräume, eine Aufbereitungsküche, eine
Mensa, eine Bibliothek sowie die üblichen Nebenräume wie Toiletten, Lager, Geräteräume
sowie Putzmittelräume.
Kennung des Verfahrens: b576f9f7-a0f9-4209-8ff8-b6e709a4e45f
Interne Kennung: 2026_PMS029
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45324000 Gipskartonarbeiten

2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Werner-von-Siemens-Str. 20
Stadt: Flörsheim am Main
Postleitzahl: 65439
Land, Gliederung (NUTS): Main-Taunus-Kreis (DE71A)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erweiterungsbau im Schulhof der Paul-Maar-Schule

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y37MV01#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung

Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Es gelten die in Deutschland gültigen gesetzlichen Regelungen zu
Ausschlüssen von Vergabeverfahren.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Trockenbauarbeiten
Beschreibung: - Trockenbauwände und Vorwandinstallationen - abgehängte Akustikdecken -
Schallabsorber
Interne Kennung: 2026_PMS029

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45324000 Gipskartonarbeiten

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Werner-von-Siemens-Str. 20
Stadt: Flörsheim am Main
Postleitzahl: 65439
Land, Gliederung (NUTS): Main-Taunus-Kreis (DE71A)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erweiterungsbau im Schulhof der Paul-Maar-Schule

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 235 Tage

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# Abgabe einer
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt, auch für Nach- und
Verleihunternehmen: Bieter geben mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung zu
Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl.S. 338 ab. Die Verpflichtungserklärung zu
Tariftreue und Mindestentgelt entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 5 des Hessischen
Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des
Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz
(AEntG) bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im
EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. Im Fall der
Ausführung vertraglich übernommener Leistungen durch Nachunternehmen, ist die
Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und Mindestentgelt der Nachunternehmen nach
Auftragserteilung, spätestens vor Beginn der Ausführung der Leistung durch das
Nachunternehmen, vorzulegen. Sozialkassenbescheinigung: Der für den Zuschlag
vorgesehene Bieter hat gem. § 5 Abs.3 HVTG vor Auftragsvergabe eine gültige
Bescheinigung der zuständigen gemeinsamen Einrichtung von Tarifvertragsparteien im Sinne

des § 2 Abs. 4 Satz 1 Nr. 20 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vom 23. Juli 2004
(BGBl. I S.1842), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. März 2021 (BGBl. I S. 4489), über
seine ordnungsgemäße Teilnahme an den Sozialkassenverfahren vorzulegen. Die
Bescheinigung darf nicht älter als drei Monate sein. Handelt es sich bei dem für den Zuschlag
vorgesehenen Bieter um einen inländischen Betrieb, der nicht in den Geltungsbereich der
Tarifverträge fällt, die für eine gemeinsamen Einrichtung im Sinne des § 4 Abs. 2 des
Tarifvertrags gelten, muss dieser Bieter nach § 5 Abs. 4 HVTG eine gültige Bescheinigung
seiner Krankenkasse über die ordnungsgemäße Abführung seiner
Sozialversicherungsbeiträge vorlegen. Dabei ist die Bescheinigung derjenigen Krankenkasse
vorzulegen, bei der die meisten der beim Bieter sozialversicherungspflichtig beschäftigten
Arbeitnehmer versichert sind. Die Bescheinigung darf nicht älter als drei Monate zum
Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist sein. Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot
eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, - in der die Bildung einer
Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der
für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der
bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte/mit Siegel
versehene Erklärung abzugeben. Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine
Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, - in der die Bildung einer
Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der
für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der
bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte/mit Siegel
versehene Erklärung abzugeben.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat mit dem Angebot/Teilnahmeantrag
folgende Unterlagen zum Nachweis seiner Eignung einzureichen: 1) Umsatz des
Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen
und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. 2)
Eigenerklärung des Unternehmens, dass in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare
Leistungen ausgeführt wurden. 3) Eigenerklärung des Unternehmens zur Zahl der in den
letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte gegliedert nach Berufs- bzw. Lohngruppen mit extra ausgewiesenem
Leitungspersonal. 4) Eigenerklärung des Unternehmens über die Eintragung im
Handelsregister, Handwerksrolle bzw. Industrie- und Handelskammer. 5) Eigenerklärung des
Unternehmens, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. 6)
Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
vorliegen und das Unternehmen in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes
gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer

Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen
oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt wurde. 7) Eigenerklärung des
Unternehmens, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen,
ordnungsgemäß erfüllt wurden. 8) Eigenerklärung des Unternehmens, dass eine
Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft besteht und die Verpflichtung zur Zahlung zur
gesetzlichen Unfallversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen,
ordnungsgemäß erfüllt wurde. 9) Nachweis der Eintragung in ein Präqualifikationsverzeichnis
Tarif nach dem Hessischen Vergabeund Tariftreuegesetz (HVTG) bzw. bis zum 25. Dezember
2026 alternativ Formblatt Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt nach dem
HVTG 10) Formblatt Eigenerklärung Sanktions-VO 11) ggf. Formblatt 234 - Erklärung Bieter-
/Arbeitsgemeinschaft, wenn das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird 12)
ggf. Formblatt 233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, wenn Teile der Leistung an
Nachunternehmer vergeben werden sollen 13) ggf. Formblatt 235 - Verzeichnis der Leistungen
/Kapazitäten anderer Unternehmen, wenn sich der Bieter der Kapazitäten anderer
Unternehmen bedienen wird

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle folgende Unterlagen zum Nachweis seiner Eignung einzureichen: 14) Vorlage
von mindestens drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf
Kalenderjahren mit mindestens folgenden Angaben: - Referenzauftraggeber mit Benennung
des Ansprechpartners beim Referenzauftraggeber und Telefonnummer; - kurze Beschreibung
der Baumaßnahme; - Art der ausgeführten Leistung; - Benennung des Leistungsumfangs; -
Angabe des Umfangs der mit eigenem Personal ausgeführten Leistungen; - Auftragssumme; -
Ausführungszeitraum; - Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; -
Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung. 15)
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle
(Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer. 16) ggf. rechtskräftig
bestätigter Insolvenzplan, falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen
Insolvenzplanes angegeben wurde. 17) ggf. Darstellung der ergriffenen Maßnahmen zur
Selbstreinigung nach § 6f EU VOB/A, falls eine Erklärung über das Vorliegen eines
Ausschlussgrunds gemäß § 6e EU VOB/A vorliegt. 18) ggf. Formblatt 236 -
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen. 19) ggf. Eignungsnachweise für den
Nachunternehmer gemäß den vorstehenden Ziffern 1-9 und 14-17.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: niedrigster Preis
Beschreibung: günstigster Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y37MV01
/documents

Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Kommunikation über das Deutsche Vergabeportal
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y37MV01

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y37MV01
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17
VOB/B): Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist
Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl.
Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten. Sicherheitsleistung für Mängelansprüche: Die
Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen
zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
Frist für den Eingang der Angebote: 22/10/2026 09:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen werden nachgefordert, soweit eine
Nachforderung nach der VOB(A) EU zulässig ist.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 22/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz
gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Anwendung. Zuständig für die Nachprüfung von
Vergabeverfahren ist die Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160
Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und

eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht (§ 160 Abs. 2 GWB).Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1) der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber dem Kreisausschuss Main-
Taunus-Kreis, Hochbau- und Liegenschaftsamt nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt; 2)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden; 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Rechtsbehelfsfristen und
Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten. Der
Vertragsschluss ist 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter
/erfolglose Bewerber nach § 134 Abs. 2 GWB möglich. Erfolglose Bewerber, die bereits nach
Abschluss des Bewerbungsverfahrens und bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieterergangen ist, über ihre Ablehnung informiert
wurden, bedürfen dieser Vorinformation nach § 134 GWB nicht mehr. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10Kalendertage. Die
Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. Gemäß §
135 Abs. 1 GWB ist ein Vertrag von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber: 1) gegen §
134 verstoßen hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren
festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der
betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des
Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschlussgeltend gemacht worden ist.
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union (§ 135 Abs. 2GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Der
Kreisausschuss, Hochbau- und Liegenschaftsamt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Der Kreisausschuss, Hochbau- und
Liegenschaftsamt

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Der Kreisausschuss, Hochbau- und Liegenschaftsamt
Registrierungsnummer: DE113823995
Postanschrift: Am Kreishaus 1-5
Stadt: Hofheim am Taunus
Postleitzahl: 65719
Land, Gliederung (NUTS): Main-Taunus-Kreis (DE71A)
Land: Deutschland

Kontaktperson: Hochbau- und Liegenschaftsamt
E-Mail: vergabe_projekte@mtk.org
Telefon: +49 6192201-6142
Fax: +49 6192201-6801
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: 06151 12-6603
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Schlichtungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7cc55170-511c-43a2-b2bd-5b0726a0a3bf - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/09/2026 14:26:45 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 183/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/09/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y37MV01
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y37MV01/documents
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-652527-2026-DEU.txt

 
 
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