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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Swisttal - Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Dorfhaus Essig -Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Abbruchplanung, Fachplanung TGA HLS und Medienplanung, Fachplanung TGA Elektro, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026030201103656338 / 144948-2026
Veröffentlicht :
02.03.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
10.02.2034
Angebotsabgabe bis :
30.03.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DEU-Swisttal: Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und
Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Dorfhaus Essig
-Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie
Abbruchplanung, Fachplanung TGA HLS und Medienplanung, Fachplanung TGA Elektro,
Freianlagenplanung, Tragwerksplanung)

2026/S 42/2026 144948

Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene
Leistungen Dorfhaus Essig - Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume
sowie Abbruchplanung, Fachplanung TGA HLS und Medienplanung, Fachplanung TGA Elektro,
Freianlagenplanung, Tragwerksplanung)
OJ S 42/2026 02/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Swisttal
E-Mail: Gemeinde.Swisttal@Swisttal.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Dorfhaus Essig - Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie
Abbruchplanung, Fachplanung TGA HLS und Medienplanung, Fachplanung TGA Elektro,
Freianlagenplanung, Tragwerksplanung)
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Abbruchplanung, der Fachplanung
Technische Ausrüstung HLS und der Medienplanung, der Fachplanung Technische
Ausrüstung ELT, der Objektplanung Freianlagen und der Tragwerksplanung im Rahmen der
Errichtung des Dorfhauses in Swisttal-Essig. Die Gemeinde Swisttal hat während der
Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der
städtebaulichen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden
provisorisch instandgesetzt, dennoch benötigt das Gemeindegebiet großflächige
Wiederherstellungsmaßnahmen. Die Gemeinde plant einen Ersatzneubau des Dorfhauses in
Swisttal-Essig. Das Dorfhaus Essig befindet sich in der Klosterstraße 13 und liegt zentral in
Swisttal-Essig. Eine Instandsetzung des derzeitigen Gebäudekomplexes ist aus
wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Aufgrund dessen ist geplant das bestehende Dorfhaus
abzubrechen und an diesem Standort neu zu errichten. Es handelt sich bei diesem Projekt um
eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.
Kennung des Verfahrens: 10b6af97-cd5c-4960-854e-c2cd90b4e4b8
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V003, V004, V005, V006 und V007
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen

Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 5
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 5

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Bildung krimineller Vereinigungen)
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
(Bildung terroristischer Vereinigungen)
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 3 GWB (Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung)
Betrug: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 4
sowie Nr. 5 GWB (Betrug oder Subventionsbetrug)
Korruption: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr.
6 sowie Nr. 7 sowie Nr. 8 sowie Nr. 9 GWB (Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und
Bestechung)
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen
des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB (Menschenhandel,
Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung)
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen
Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben)
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB
(Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen)
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen sozialrechtliche
Verpflichtungen)
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen arbeitsrechtliche
Verpflichtungen)
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB (Insolvenz)
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB (Schwere Verfehlung)

Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB (Mit
Insolvenz vergleichbares Verfahren)
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB
(Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen)
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des
Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB (Einstellung der beruflichen Tätigkeit)
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung
zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB
(Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung)
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB (Interessenkonflikt)
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB
(Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags)
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB (Täuschung oder
unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens)
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des
Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2959) (Rein nationale
Ausschlussgründe)
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach§ 124
Abs. 1 Nr. 2 GWB (Zahlungsunfähigkeit) Erforderlich ist die Einreichung der Eigenerklärung
zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB. Im
Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Unterlage von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft einzureichen.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Abbruchplanung
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Abbruchplanung im Rahmen der
Errichtung des Dorfhauses in Swisttal-Essig. Die Gemeinde Swisttal hat während der
Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der
städtebaulichen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden
provisorisch instandgesetzt, dennoch benötigt das Gemeindegebiet großflächige
Wiederherstellungsmaßnahmen. Es ist die Objektplanung Gebäude und Innenräume für die
Errichtung eines neuen Dorfhauses am gleichen Standort auszuführen. Inhalt/ wesentliche
Bestandteile der Objektplanung sind: - Teil 1: Kostengruppe 300, d.h. Bauwerk -
Baukonstruktion o Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung zum Ersatzneubau o
Maßnahmenplanung zum Hochwasserschutz o Ausschreibung und Vergabe o Koordinierung
der Fachplaner o Bauüberwachung - Teil 2: 3D-Modell-Planung. Es ist zudem die
Abbruchplanung auszuführen. Inhalt der Abbruchplanung ist die Erbringung der
Leistungsstufen 1 bis 4 nach dem AHO-Heft Nr. 18, 2. Auflage 2014 - Baufeldfreimachung

/Rückbau. Das bestehende Grundstück ist für den Ersatzneubau des Dorfhauses Essig
vorzubereiten. Dazu ist das bestehende Gebäude sowie Medienleitungen zurückzubauen.
Hierzu ist mit den Planern des Ersatzneubaus eine sinnvolle Schnittstelle zu finden. Die
Koordination der Schnittstelle obliegt dem Objektplaner.
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V003

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Objektplanung Gebäude und Innenräume: Fest beauftragt
werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Stufe 1). Die Leistungen der
Leistungsphasen 5-9 (Stufen 2-4) sowie die Besonderen Leistungen und die
Stundenlohnarbeiten werden lediglich optional beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor,
die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei ein Abruf einzeln oder im
Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten
Leistungsbestandteile. Abbruchplanung: Fest beauftragt werden die Leistungen der
Leistungsstufen 1 bis 4. Die Besonderen Leistungen und die Stundenlohnarbeiten werden
lediglich optional beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional
beauftragten Leistungen abzurufen, wobei ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist. Es
besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 22/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 10/02/2034

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Es gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue-und
Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Es handelt sich bei diesem Projekt
um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Angaben zur Eignung: Für die Abgabe der
Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend
zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bieter selbst anzufertigen.
Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine
Bietergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung
durch die Bietergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet,
müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen,
sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis
Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtlichesverzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für
den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind,
können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben.
Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.
Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische
Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem
Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: - Erklärung
Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen,
wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z.B.
beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will,
die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der
Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe
haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu
verwenden. Sofern vom Bieter/ der Bietergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege
beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem
Angebot beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine
entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die
Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen
Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden
Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft
beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter/die
Bietergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben
beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bieter/die Bietergemeinschaft, haben (wenn
dieser bei Abgabe des Angebotes noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch
den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass
ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung

stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob
Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: Verpflichtungserklärung
Nachunternehmer (sofern einschlägig), Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75
Abs. 1 oder 3 VgV Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern
einschlägig) Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über
die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung )
Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden
Eignungskriterium Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
netto Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die in
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen Angabe zu
geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen
an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung.
Der Auftraggeber wird für denjenigen Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird,
gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Qualifikation des Auftragnehmers gem. §
75 Abs. 1-3 VgV: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderem Berufsstand
vorbehalten. Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.
Die Qualifikation des Auftragnehmer ist eine Mindestanforderung.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3
Geschäftsjahren (netto): Jährlicher Gesamtumsatz des Bieter/der Bietergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 250.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr. Der Umsatz der
Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf
die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Erforderlich ist die Einreichung einer
Eigenerklärung. Die Einreichung einer Eigenerklärung ist ausreichend. Es handelt sich um
eine Mindestanforderung.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung betreffend eine
Berufshaftpflichtversicherung: Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio.
EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des
Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch)
nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend,
wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es handelt sich um eine Mindestanforderung.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Beschäftigte
sind dabei technische Fachkräfte oder technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft beabsichtigt, zum
Nachweis der Leistungsfähigkeit hinsichtlich der technischen Fachkräfte oder der technischen
Stellen auf solche abzustellen, die nicht dem Unternehmen angehören (Kapazitäten anderer
Unternehmer (z.B. Nachunternehmer)), so ist eine Eignungsleihe entsprechend auszuweisen).
Beschäftigte verstehen sich zudem ohne Praktikanten und Hilfskräfte jedoch einschließlich des
/der Büroinhaber/in. Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bietergemeinschaft als solche. Als Mindestanforderung gilt, dass für Los 1: mind. zwei
technische Fachkräfte oder technische Stellen gewährleistet werden müssen. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen des Bieters: Mit dem Kriterium
geeignete Referenzen des Bieters wird die technische Leistungsfähigkeit des Bieters geprüft.
Losübergreifend gilt, dass taugliche Referenzleistungen nur solche Leistungen sind, die nicht
nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn
die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht
abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Maßgeblich ist
also, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in den angegebenen
Zeitraum fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht
ausschlaggebend. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Zeitraumes ist der
Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Bei jeder eingereichten Referenz hat der Bieter
/die Bietergemeinschaft auf dem Musterformular für Referenzen im Angebotsschreiben
(Anlage 10-VgV) anzukreuzen, auf welches Unterkriterium sich die Referenz bezieht. Eine
Kumulierung der Unterkriteriumsbezüge (Mehrfachankreuzung) ist möglich. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
Im Übrigen hat der Bieter für jede Referenz ein Referenzdeckblatt sowie eine aussagekräftige
Referenzbeschreibung einzureichen. Bei den Referenzangaben muss im Falle einer
Bietergemeinschaft aus der Beschreibung der Referenz hervorgehen, auf welches Mitglied der
Bietergemeinschaft sich die Referenz bezieht. Die Referenzbeschreibung sollte sich
insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und
diesbezügliche Inhalte aufweisen (z.B. Angabe der jeweils erbrachten Projektstufe, konkreter
Leistungsinhalt, der zeitliche Abschluss der Leistung, etc.). Es wird darum gebeten, die
Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A4 zu beschränken. Bei diesem Kriterium
werden zur Konkretisierung zwei Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die
Eignung gilt jeweils Folgendes: Nachweis von mindestens drei Referenzleistungen
Objektplanung Gebäude und Innenräume, bei denen die folgenden Kriterien kumuliert
vorliegen müssen: o Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 33 ff iVm. Anlage 10
HOAI 2021, o mit der Honorarzone III, o Leistungsphasen 2 bis 8, o Bauvolumen
Kostengruppe 300 mind. 900.000 netto, o Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der
letzten fünf Jahre sowie Nachweis von mindestens einer Referenzleistung Abbruchplanung,
bei denen die folgenden Kriterien kumuliert vorliegen müssen: o Baufeldfreimachung/
Rückbau nach AHO-Schriftenreihe Nr. 18, 2. Auflage 2014, o Leistungsstufen 1 bis 4, o Größe

von mind. 300 m², o Abschluss der Leistungsstufe 4 innerhalb der letzten fünf Jahre. Die
Mindestanforderungen müssen nicht durch unterschiedliche Referenzen erfüllt werden,
sondern können auch durch dieselbe Referenz nachgewiesen werden.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter/die
Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Erforderlich ist die Einreichung
einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die
Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-
Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische
Föderation: Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche
einzureichen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (04.1 VgV-
Bewertungsmatrix Los 1) sowie der Informationsunterlage (03-VgV-Informationsunterlage)
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Objektplanung Gebäude und
Innenräume mit den nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen: Objektplanung
Gebäude und Innenräume gemäß § 33 ff iVm. Anlage 10 HOAI 2021, mit der Honorarzone
III, Leistungsphasen 2 bis 8, Bauvolumen Kostengruppe 300 mind. 900.000 netto,
Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der letzten fünf Jahre sowie Mind. in
stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 45,00
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Abbruchplanung mit
nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen: Baufeldfreimachung/ Rückbau nach
AHO-Schriftenreihe Nr. 18, 2. Auflage 2014, Leistungsstufen 1 bis 4, Größe von mind. 300
m², Abschluss der Leistungsstufe 4 innerhalb der letzten fünf Jahre sowie Mind. in
stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 25,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E14454585

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E14454585
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 28 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV
durchgeführt werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 12:05:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Fachplanung Technische Ausrüstung HLS und Medienplanung
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS sowie Medienplanung im Rahmen der Errichtung
des Dorfhauses in Swisttal-Essig. Die Gemeinde Swisttal hat während der Starkregen- und
Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der städtebaulichen Infrastruktur

erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt,
dennoch benötigt das Gemeindegebiet großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Es ist
die Fachplanung Technische Ausrüstung HLS sowie die Medienplanung für die Errichtung
eines neuen Dorfhauses am gleichen Standort auszuführen. Inhalt/wesentliche Bestandteile
der Fachplanung Technische Ausrüstung HLS (AG 1-3) sind: o Gebäudeplanung zu HLS
(Heizung, Lüftung, Sanitär) o Rückstausicherung o Schnittstellenplanung zu Ver- und
Entsorgungsleitungen am Übergang Gebäude zum Gelände inkl. Mitwirkung bei der
Abstimmung mit den Freianlagenplaner o Schlitz- und Durchbruchsplanung des Gebäudes
inkl. der Mitwirkung bei der Abstimmung mit dem Tragwerksplaner o Mitwirken und Zuarbeiten
von technischen Maßnahmen zum Hochwasserschutz o In der Fachplaner-Schnittstelle zum
Bauphysiker besteht für die Erstellung des Gebäude-Energiekonzeptes eine Mitwirkungs- und
Abstimmungspflicht. Inhalte/wesentliche Bestandteile der Medienplanung sind: o Die
Medienplanung umfasst die komplette Planung und Koordination aller wasserführenden und
sonstigen Medienleitungen zwischen den Gebäuden/ Freianlagen und der öffentlichen
Infrastruktur. Die zu erbringenden Besonderen Leistungen sind der 7.2.2-VgV
Teilleistungsvereinbarung Medienplanung zu entnehmen.
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V004

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Fachplanung Technische Ausrüstung HLS: Fest beauftragt
werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Stufe 1). Die Leistungen der
Leistungsphasen 5-9 (Stufen 2-4) sowie die Besonderen Leistungen und die
Stundenlohnarbeiten werden lediglich optional beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor,
die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei ein Abruf einzeln oder im
Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten
Leistungsbestandteile. Medienplanung: Die Besonderen Leistungen werden lediglich optional
beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen
abzurufen, wobei ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf
Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 29/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 10/02/2034

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Es gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue-und
Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Es handelt sich bei diesem Projekt

um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Angaben zur Eignung: Für die Abgabe der
Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend
zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bieter selbst anzufertigen.
Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine
Bietergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung
durch die Bietergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet,
müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen,
sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis
Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtlichesverzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für
den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind,
können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben.
Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.
Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische
Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem
Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: - Erklärung
Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen,
wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z.B.
beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will,
die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der
Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe
haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu
verwenden. Sofern vom Bieter/ der Bietergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege
beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem
Angebot beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine

entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die
Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen
Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden
Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft
beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter/die
Bietergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben
beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bieter/die Bietergemeinschaft, haben (wenn
dieser bei Abgabe des Angebotes noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch
den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass
ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung
stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob
Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: Verpflichtungserklärung
Nachunternehmer (sofern einschlägig), Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75
Abs. 1 oder 3 VgV Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern
einschlägig) Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über
die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung )
Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden
Eignungskriterium Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
netto Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die in
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen Angabe zu
geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen
an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung.
Der Auftraggeber wird für denjenigen Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird,
gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Qualifikation des Auftragnehmers gem. §
75 Abs. 1-3 VgV: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderem Berufsstand
vorbehalten. Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.
Die Qualifikation des Auftragnehmer ist eine Mindestanforderung.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3
Geschäftsjahren (netto): Jährlicher Gesamtumsatz des Bieter/der Bietergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 150.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr. Der Umsatz der
Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf
die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Erforderlich ist die Einreichung einer
Eigenerklärung. Die Einreichung einer Eigenerklärung ist ausreichend. Es handelt sich um
eine Mindestanforderung.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung betreffend eine
Berufshaftpflichtversicherung: Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio.
EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des
Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch)
nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend,
wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es handelt sich um eine Mindestanforderung.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Beschäftigte
sind dabei technische Fachkräfte oder technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft beabsichtigt, zum
Nachweis der Leistungsfähigkeit hinsichtlich der technischen Fachkräfte oder der technischen
Stellen auf solche abzustellen, die nicht dem Unternehmen angehören (Kapazitäten anderer
Unternehmer (z.B. Nachunternehmer)), so ist eine Eignungsleihe entsprechend auszuweisen).
Beschäftigte verstehen sich zudem ohne Praktikanten und Hilfskräfte jedoch einschließlich des
/der Büroinhaber/in. Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bietergemeinschaft als solche. Als Mindestanforderung gilt, dass für Los 2: mind. zwei
technische Fachkräfte oder technische Stellen gewährleistet werden müssen. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen des Bieters: Mit dem Kriterium
geeignete Referenzen des Bieters wird die technische Leistungsfähigkeit des Bieters geprüft.
Losübergreifend gilt, dass taugliche Referenzleistungen nur solche Leistungen sind, die nicht
nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn
die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht
abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Maßgeblich ist
also, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in den angegebenen
Zeitraum fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht
ausschlaggebend. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Zeitraumes ist der
Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Bei jeder eingereichten Referenz hat der Bieter
/die Bietergemeinschaft auf dem Musterformular für Referenzen im Angebotsschreiben
(Anlage 10-VgV) anzukreuzen, auf welches Unterkriterium sich die Referenz bezieht. Eine
Kumulierung der Unterkriteriumsbezüge (Mehrfachankreuzung) ist möglich. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
Im Übrigen hat der Bieter für jede Referenz ein Referenzdeckblatt sowie eine aussagekräftige
Referenzbeschreibung einzureichen. Bei den Referenzangaben muss im Falle einer
Bietergemeinschaft aus der Beschreibung der Referenz hervorgehen, auf welches Mitglied der
Bietergemeinschaft sich die Referenz bezieht. Die Referenzbeschreibung sollte sich
insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und
diesbezügliche Inhalte aufweisen (z.B. Angabe der jeweils erbrachten Projektstufe, konkreter
Leistungsinhalt, der zeitliche Abschluss der Leistung, etc.). Es wird darum gebeten, die

Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A4 zu beschränken. Bei diesem Kriterium
werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt
Folgendes: Nachweis von mindestens drei Referenzleistungen Fachplanung Technische
Ausrüstung HLS, bei denen die folgenden Kriterien kumuliert vorliegen müssen: o
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS gemäß § 53 ff iVm. Anlage 15 HOAI 2021, o mit
der Honorarzone II für die AG 1-3, o Leistungsphasen 2 bis 8, o Bauvolumen Kostengruppe
410-430 mind. 540.000 netto, o Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der letzten fünf
Jahre.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter/die
Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Erforderlich ist die Einreichung
einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die
Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-
Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische
Föderation: Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche
einzureichen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (04.2 VgV-
Bewertungsmatrix Los 2) sowie der Informationsunterlage (03-VgV-Informationsunterlage)
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Fachplanung Technische
Ausrüstung HLS mit den nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen:
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS gemäß § 53 ff iVm. Anlage 15 HOAI 2021, mit der
Honorarzone II für die AG 1-3, Leistungsphasen 2 bis 8, Bauvolumen Kostengruppe 410-
430 mind. 540.000 netto, Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der letzten fünf Jahre
sowie Mind. in stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 70,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E14454585

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E14454585
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig

Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 28 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV
durchgeführt werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 12:05:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

5.1. Los: LOT-0003
Titel: Fachplanung Technische Ausrüstung ELT
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT im Rahmen der Errichtung des Dorfhauses in
Swisttal-Essig. Die Gemeinde Swisttal hat während der Starkregen- und
Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 massive Schäden an der städtebaulichen Infrastruktur
erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt,
dennoch benötigt das Gemeindegebiet großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Es ist
die Fachplanung Technische Ausrüstung ELT für die Errichtung eines neuen Dorfhauses am
gleichen Standort auszuführen. Inhalt/wesentliche Bestandteile der Fachplanung Technische

Ausrüstung ELT (AG 4-6) sind: o Gebäudeplanung ELT (Elektro) o Schnittstellenplanung zu
Ver- und Entsorgungsleitungen am Übergang Gebäude zum Gelände inkl. Mitwirkung bei der
Abstimmung mit den Freianlagenplaner o Schlitz- und Durchbruchsplanung des Gebäudes
inkl. der Mitwirkung bei der Abstimmung mit dem Tragwerksplaner o Mitwirken und Zuarbeiten
von technischen Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V005

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Fest beauftragt werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis
4 (Stufe 1). Die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (Stufen 2-4) sowie die Besonderen
Leistungen und die Stundenlohnarbeiten werden lediglich optional beauftragt. Der
Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei
ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich
optional beauftragten Leistungsbestandteile.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 29/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 10/02/2034

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Es gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue-und
Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Es handelt sich bei diesem Projekt
um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Angaben zur Eignung: Für die Abgabe der
Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend
zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bieter selbst anzufertigen.
Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.

Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine
Bietergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung
durch die Bietergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet,
müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen,
sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis
Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtlichesverzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für
den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind,
können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben.
Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.
Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische
Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem
Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: - Erklärung
Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen,
wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z.B.
beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will,
die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der
Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe
haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu
verwenden. Sofern vom Bieter/ der Bietergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege
beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem
Angebot beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine
entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die
Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen
Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden
Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft
beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter/die
Bietergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben
beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bieter/die Bietergemeinschaft, haben (wenn
dieser bei Abgabe des Angebotes noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch
den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass
ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung
stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob
Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: Verpflichtungserklärung

Nachunternehmer (sofern einschlägig), Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75
Abs. 1 oder 3 VgV Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern
einschlägig) Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über
die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung )
Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden
Eignungskriterium Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
netto Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die in
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen Angabe zu
geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen
an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung.
Der Auftraggeber wird für denjenigen Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird,
gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Qualifikation des Auftragnehmers gem. §
75 Abs. 1-3 VgV: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderem Berufsstand
vorbehalten. Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.
Die Qualifikation des Auftragnehmer ist eine Mindestanforderung.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3
Geschäftsjahren (netto): Jährlicher Gesamtumsatz des Bieter/der Bietergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 150.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr. Der Umsatz der
Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf
die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Erforderlich ist die Einreichung einer
Eigenerklärung. Die Einreichung einer Eigenerklärung ist ausreichend. Es handelt sich um
eine Mindestanforderung.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung betreffend eine
Berufshaftpflichtversicherung: Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio.
EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des
Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch)
nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend,
wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es handelt sich um eine Mindestanforderung.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Beschäftigte
sind dabei technische Fachkräfte oder technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem

Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft beabsichtigt, zum
Nachweis der Leistungsfähigkeit hinsichtlich der technischen Fachkräfte oder der technischen
Stellen auf solche abzustellen, die nicht dem Unternehmen angehören (Kapazitäten anderer
Unternehmer (z.B. Nachunternehmer)), so ist eine Eignungsleihe entsprechend auszuweisen).
Beschäftigte verstehen sich zudem ohne Praktikanten und Hilfskräfte jedoch einschließlich des
/der Büroinhaber/in. Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bietergemeinschaft als solche. Als Mindestanforderung gilt, dass für Los 3: mind. zwei
technische Fachkräfte oder technische Stellen gewährleistet werden müssen. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen des Bieters: Mit dem Kriterium
geeignete Referenzen des Bieters wird die technische Leistungsfähigkeit des Bieters geprüft.
Losübergreifend gilt, dass taugliche Referenzleistungen nur solche Leistungen sind, die nicht
nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn
die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht
abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Maßgeblich ist
also, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in den angegebenen
Zeitraum fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht
ausschlaggebend. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Zeitraumes ist der
Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Bei jeder eingereichten Referenz hat der Bieter
/die Bietergemeinschaft auf dem Musterformular für Referenzen im Angebotsschreiben
(Anlage 10-VgV) anzukreuzen, auf welches Unterkriterium sich die Referenz bezieht. Eine
Kumulierung der Unterkriteriumsbezüge (Mehrfachankreuzung) ist möglich. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
Im Übrigen hat der Bieter für jede Referenz ein Referenzdeckblatt sowie eine aussagekräftige
Referenzbeschreibung einzureichen. Bei den Referenzangaben muss im Falle einer
Bietergemeinschaft aus der Beschreibung der Referenz hervorgehen, auf welches Mitglied der
Bietergemeinschaft sich die Referenz bezieht. Die Referenzbeschreibung sollte sich
insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und
diesbezügliche Inhalte aufweisen (z.B. Angabe der jeweils erbrachten Projektstufe, konkreter
Leistungsinhalt, der zeitliche Abschluss der Leistung, etc.). Es wird darum gebeten, die
Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A4 zu beschränken. Bei diesem Kriterium
werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt
Folgendes: Nachweis von mindestens drei Referenzleistungen Fachplanung Technische
Ausrüstung ELT, bei denen die folgenden Kriterien kumuliert vorliegen müssen: o
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT gemäß § 53 ff iVm. Anlage 15 HOAI 2021, o mit der
Honorarzone II für die AG 4-6, o Leistungsphasen 2 bis 8, o Bauvolumen Kostengruppe 440-
460 mind. 540.000 netto, o Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der letzten fünf Jahre.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter/die
Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Erforderlich ist die Einreichung
einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die
Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-
Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische

Föderation: Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche
einzureichen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (04.3 VgV-
Bewertungsmatrix Los 3) sowie der Informationsunterlage (03-VgV-Informationsunterlage)
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Fachplanung Technische
Ausrüstung ELT mit den nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen:
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT gemäß § 53 ff iVm. Anlage 15 HOAI 2021, mit der
Honorarzone II für die AG 4-6, Leistungsphasen 2 bis 8, Bauvolumen Kostengruppe 440-
460 mind. 540.000 netto, Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der letzten fünf Jahre
sowie Mind. in stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 70,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E14454585

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E14454585
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 28 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV
durchgeführt werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 12:05:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

5.1. Los: LOT-0004
Titel: Freianlagenplanung
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Freianlagenplanung im Rahmen der Errichtung des Dorfhauses in Swisttal-Essig. Die
Gemeinde Swisttal hat während der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
massive Schäden an der städtebaulichen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe
wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt, dennoch benötigt das Gemeindegebiet
großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Es ist die Freianlagenplanung für die Errichtung
eines neuen Dorfhauses am gleichen Standort auszuführen. Inhalt/ wesentliche Bestandteile
der Freianlagenplanung inkl. Medienerschließung sind: - Kostengruppe 500, d.h.
Außenanlagen (ohne Verkehrsanlagen) o Außenbeleuchtung der Freianlagen o Ebenerdiger
und schwellenloser Anschluss der Außenanlagen an das Gebäude o Planung der
Oberflächenbeläge im Außenbereich o Anordnung der PKW- und Fahrradstellplätze o
Koordinierter Leitungsplan o ELT und Wasserleitungen sind in Abstimmung mit den
Fachplanern in die Freianlagenplanung mit aufzunehmen (Schnittstelle Gebäudekörper) o
Grundleitungsplanung o Einbeziehung des bestehenden Spielplatzes (Lage,
Dimensionierung); Prüfung des unterliegenden Mischwasserkanals und ggf. Erneuerung im
Trennsystem; die Erneuerung der Spielgeräte ist kein Bestandteil der Planung. Planung der
Außenanlagen und der Medien zur Gebäudever- und Entsorgung enthalten insbesondere in
den Kostengruppen 200 und 500: - Planung der Oberflächenbeläge im Außenbereich, -
ebenerdiger, barrierefreier Gebäudezugang und Anschluss der Außenanlagen.
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V006

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Optionen:
Beschreibung der Optionen: Fest beauftragt werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis
4 (Stufe 1). Die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (Stufen 2-4) sowie die Besonderen
Leistungen und die Stundenlohnarbeiten werden lediglich optional beauftragt. Der
Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei
ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich
optional beauftragten Leistungsbestandteile.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 29/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 10/02/2034

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Es gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue-und
Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Es handelt sich bei diesem Projekt
um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Angaben zur Eignung: Für die Abgabe der
Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend
zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bieter selbst anzufertigen.
Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine
Bietergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung
durch die Bietergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet,
müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen,
sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis
Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtlichesverzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für
den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind,
können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben.
Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.

Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische
Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem
Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: - Erklärung
Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen,
wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z.B.
beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will,
die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der
Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe
haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu
verwenden. Sofern vom Bieter/ der Bietergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege
beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem
Angebot beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine
entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die
Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen
Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden
Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft
beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter/die
Bietergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben
beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bieter/die Bietergemeinschaft, haben (wenn
dieser bei Abgabe des Angebotes noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch
den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass
ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung
stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob
Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: Verpflichtungserklärung
Nachunternehmer (sofern einschlägig), Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75
Abs. 1 oder 3 VgV Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern
einschlägig) Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über
die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung )
Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden
Eignungskriterium Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
netto Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die in
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen Angabe zu
geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen
an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung.

Der Auftraggeber wird für denjenigen Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird,
gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Qualifikation des Auftragnehmers gem. §
75 Abs. 1-3 VgV: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderem Berufsstand
vorbehalten. Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.
Die Qualifikation des Auftragnehmer ist eine Mindestanforderung.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3
Geschäftsjahren (netto): Jährlicher Gesamtumsatz des Bieter/der Bietergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 150.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr. Der Umsatz der
Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf
die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Erforderlich ist die Einreichung einer
Eigenerklärung. Die Einreichung einer Eigenerklärung ist ausreichend. Es handelt sich um
eine Mindestanforderung.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung betreffend eine
Berufshaftpflichtversicherung: Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio.
EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des
Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch)
nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend,
wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es handelt sich um eine Mindestanforderung.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Beschäftigte
sind dabei technische Fachkräfte oder technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft beabsichtigt, zum
Nachweis der Leistungsfähigkeit hinsichtlich der technischen Fachkräfte oder der technischen
Stellen auf solche abzustellen, die nicht dem Unternehmen angehören (Kapazitäten anderer
Unternehmer (z.B. Nachunternehmer)), so ist eine Eignungsleihe entsprechend auszuweisen).
Beschäftigte verstehen sich zudem ohne Praktikanten und Hilfskräfte jedoch einschließlich des
/der Büroinhaber/in. Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bietergemeinschaft als solche. Als Mindestanforderung gilt, dass für Los 4: mind. zwei
technische Fachkräfte oder technische Stellen gewährleistet werden müssen. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen des Bieters: Mit dem Kriterium
geeignete Referenzen des Bieters wird die technische Leistungsfähigkeit des Bieters geprüft.
Losübergreifend gilt, dass taugliche Referenzleistungen nur solche Leistungen sind, die nicht
nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn
die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht
abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Maßgeblich ist
also, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in den angegebenen
Zeitraum fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht
ausschlaggebend. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Zeitraumes ist der
Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Bei jeder eingereichten Referenz hat der Bieter
/die Bietergemeinschaft auf dem Musterformular für Referenzen im Angebotsschreiben
(Anlage 10-VgV) anzukreuzen, auf welches Unterkriterium sich die Referenz bezieht. Eine
Kumulierung der Unterkriteriumsbezüge (Mehrfachankreuzung) ist möglich. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
Im Übrigen hat der Bieter für jede Referenz ein Referenzdeckblatt sowie eine aussagekräftige
Referenzbeschreibung einzureichen. Bei den Referenzangaben muss im Falle einer
Bietergemeinschaft aus der Beschreibung der Referenz hervorgehen, auf welches Mitglied der
Bietergemeinschaft sich die Referenz bezieht. Die Referenzbeschreibung sollte sich
insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und
diesbezügliche Inhalte aufweisen (z.B. Angabe der jeweils erbrachten Projektstufe, konkreter
Leistungsinhalt, der zeitliche Abschluss der Leistung, etc.). Es wird darum gebeten, die
Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A4 zu beschränken. Bei diesem Kriterium
werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt
Folgendes: Nachweis von mindestens drei Referenzleistungen Freianlagenplanung, bei denen
die folgenden Kriterien kumuliert vorliegen müssen: o Freianlagenplanung gemäß § 38 ff iVm.
Anlage 11 HOAI 2021, o mit der Honorarzone II, o Leistungsphasen 2 bis 8, o Bauvolumen
Kostengruppe 500 min. 900.000 netto, o Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der
letzten fünf Jahre.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter/die
Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Erforderlich ist die Einreichung
einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die
Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-
Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische
Föderation: Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche
einzureichen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (04.4 VgV-
Bewertungsmatrix Los 4) sowie der Informationsunterlage (03-VgV-Informationsunterlage)
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 30,00

Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Freianlagenplanung mit den
nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen: Freianlagenplanung gemäß § 38 ff
iVm. Anlage 11 HOAI, mit der Honorarzone II, Leistungsphasen 2 bis 8, Bauvolumen
Kostengruppe 500 mind. 900.000 netto, Abschluss der Leistungsphase 8 innerhalb der
letzten fünf Jahre sowie Mind. in stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 70,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E14454585

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E14454585
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 28 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV
durchgeführt werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 12:05:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen

Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

5.1. Los: LOT-0005
Titel: Tragwerksplanung
Beschreibung: Gegenstand der hier zu vergebenden Leistungen sind Planungsleistungen der
Tragwerksplanung im Rahmen der Errichtung des Dorfhauses in Swisttal-Essig. Die
Gemeinde Swisttal hat während der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
massive Schäden an der städtebaulichen Infrastruktur erlitten. Im Rahmen der Soforthilfe
wurden einige Schäden provisorisch instandgesetzt, dennoch benötigt das Gemeindegebiet
großflächige Wiederherstellungsmaßnahmen. Es ist die Tragwerksplanung für die Errichtung
eines neuen Dorfhauses am gleichen Standort auszuführen. Inhalt/wesentliche Bestandteile
der Tragwerksplanung sind: - Tragwerksplanung von tragenden und aussteifenden
Gebäudeteilen, - Baulicher Brandschutz, - Prüfung der Schlitz- und Durchbruchsplanung
hinsichtlich statischer Gefährdungen, - Abstimmung mit Prüfingenieuren.
Interne Kennung: HWSB21_SWI_M6-5_V007

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Fest beauftragt werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis
4 (Stufe 1). Die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (Stufen 2-4) sowie die Besonderen
Leistungen und die Stundenlohnarbeiten werden lediglich optional beauftragt. Der
Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei
ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich
optional beauftragten Leistungsbestandteile.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 29/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 10/02/2034

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja

Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Es gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue-und
Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Es handelt sich bei diesem Projekt
um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte
Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum
Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
(Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Angaben zur Eignung: Für die Abgabe der
Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend
zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bieter selbst anzufertigen.
Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
In diesem Fall muss die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine
Bietergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung
durch die Bietergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet,
müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen,
sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Eignung gilt Folgendes:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis
Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtlichesverzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für
den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind,
können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben.
Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.
Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Als vorläufiger Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische
Eigenerklärung (EEE) abgeben werden. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem
Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: - Erklärung
Unteraufträge/Eignungsleihe Ein Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen,
wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Angebot z.B.
beizubringen: - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher: Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will,
die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der
Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe
haften. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu

verwenden. Sofern vom Bieter/ der Bietergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege
beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem
Angebot beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine
entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die
Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Sofern Musterformulare nicht von allen
Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen. Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die nachfolgenden
Eignungskriterien und Ausschreibungsbedingungen. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft
beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter/die
Bietergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben
beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Der Bieter/die Bietergemeinschaft, haben (wenn
dieser bei Abgabe des Angebotes noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch
den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass
ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung
stehen wird. Dieser Nachweis ist z.B. durch Vorlage einer entsprechenden
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob
Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: Verpflichtungserklärung
Nachunternehmer (sofern einschlägig), Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75
Abs. 1 oder 3 VgV Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern
einschlägig) Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über
die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung )
Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen gem. dem nachfolgenden
Eignungskriterium Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
netto Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die in
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen Angabe zu
geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen
an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung.
Der Auftraggeber wird für denjenigen Bieter, der für den Zuschlag in Betracht gezogen wird,
gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Qualifikation des Auftragnehmers gem. §
75 Abs. 1-3 VgV: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderem Berufsstand
vorbehalten. Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.
Die Qualifikation des Auftragnehmer ist eine Mindestanforderung.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3
Geschäftsjahren (netto): Jährlicher Gesamtumsatz des Bieter/der Bietergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 150.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr. Der Umsatz der
Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf
die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Erforderlich ist die Einreichung einer
Eigenerklärung. Die Einreichung einer Eigenerklärung ist ausreichend. Es handelt sich um
eine Mindestanforderung.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung betreffend eine
Berufshaftpflichtversicherung: Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio.
EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des
Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch)
nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft ausreichend,
wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es handelt sich um eine Mindestanforderung.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Beschäftigte
sind dabei technische Fachkräfte oder technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft beabsichtigt, zum
Nachweis der Leistungsfähigkeit hinsichtlich der technischen Fachkräfte oder der technischen
Stellen auf solche abzustellen, die nicht dem Unternehmen angehören (Kapazitäten anderer
Unternehmer (z.B. Nachunternehmer)), so ist eine Eignungsleihe entsprechend auszuweisen).
Beschäftigte verstehen sich zudem ohne Praktikanten und Hilfskräfte jedoch einschließlich des
/der Büroinhaber/in. Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bietergemeinschaft als solche. Als Mindestanforderung gilt, dass für Los 5: mind. zwei
technische Fachkräfte oder technische Stellen gewährleistet werden müssen. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen des Bieters: Mit dem Kriterium
geeignete Referenzen des Bieters wird die technische Leistungsfähigkeit des Bieters geprüft.
Losübergreifend gilt, dass taugliche Referenzleistungen nur solche Leistungen sind, die nicht
nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn
die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht
abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine tauglichen Referenzen. Maßgeblich ist
also, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in den angegebenen
Zeitraum fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht
ausschlaggebend. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Zeitraumes ist der
Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Bei jeder eingereichten Referenz hat der Bieter
/die Bietergemeinschaft auf dem Musterformular für Referenzen im Angebotsschreiben
(Anlage 10-VgV) anzukreuzen, auf welches Unterkriterium sich die Referenz bezieht. Eine
Kumulierung der Unterkriteriumsbezüge (Mehrfachankreuzung) ist möglich. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
Im Übrigen hat der Bieter für jede Referenz ein Referenzdeckblatt sowie eine aussagekräftige
Referenzbeschreibung einzureichen. Bei den Referenzangaben muss im Falle einer
Bietergemeinschaft aus der Beschreibung der Referenz hervorgehen, auf welches Mitglied der
Bietergemeinschaft sich die Referenz bezieht. Die Referenzbeschreibung sollte sich
insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und

diesbezügliche Inhalte aufweisen (z.B. Angabe der jeweils erbrachten Projektstufe, konkreter
Leistungsinhalt, der zeitliche Abschluss der Leistung, etc.). Es wird darum gebeten, die
Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A4 zu beschränken. Bei diesem Kriterium
werden zur Konkretisierung Unterkriterien gebildet. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt
Folgendes: Nachweis von mindestens drei Referenzleistungen Tragwerksplanung, bei denen
die folgenden Kriterien kumuliert vorliegen müssen: o Tragwerksplanung gemäß § 49 ff iVm.
Anlage 14 HOAI 2021, o mit der Honorarzone II, o Leistungsphasen 2 bis 6, o Bauvolumen
Kostengruppe 300 mind. 900.000 netto, o Abschluss der Leistungsphase 6 innerhalb der
letzten fünf Jahre.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter/die
Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Erforderlich ist die Einreichung
einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die
Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-
Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische
Föderation: Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung. Diese ist ausreichend. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche
einzureichen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Einzelheiten ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (04.5 VgV-
Bewertungsmatrix Los 5) sowie der Informationsunterlage (03-VgV-Informationsunterlage)
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Pers. Referenzen des Projektleiters betreffend Tragwerksplanung mit den
nachfolgenden, kumulativ vorliegenden Anforderungen: Tragwerksplanung gemäß § 49 ff
iVm. Anlage 14 HOAI 2021, mit der Honorarzone II, Leistungsphasen 2 bis 6, Bauvolumen
Kostengruppe 300 mind. 900.000 netto, Abschluss der Leistungsphase 6 innerhalb der
letzten fünf Jahre sowie Mind. in stellvertretender Position erbracht.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium Zahl: 70,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E14454585

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E14454585
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig

Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 28 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV
durchgeführt werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 12:05:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Swisttal
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00005061
Postanschrift: Rathausstr. 115
Stadt: Swisttal
Postleitzahl: 53913
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)

Land: Deutschland
E-Mail: Gemeinde.Swisttal@Swisttal.de
Telefon: 02255-3090
Internetadresse: https://www.swisttal.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland - Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: DE812110859
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: 0221-1473045
Fax: 0221-1472889
Internetadresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/themen/wirtschaft-und-kultur
/vergabekammerrheinland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c7967ffd-422e-4ca4-af4c-efe582978c05 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/02/2026 11:41:30 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 42/2026
Datum der Veröffentlichung: 02/03/2026

Referenzen:
https://www.bezreg-koeln.nrw.de/themen/wirtschaft-und-kultur/vergabekammerrheinland
https://www.subreport.de/E14454585
https://www.swisttal.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202603/ausschreibung-144948-2026-DEU.txt

 
 
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