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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Hamburg - Deutschland Call-Center Callcenter-Dienstleistung für die Kompetenzzentren- und DIAdrei Betreuung nach Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026022600463446075 / 134958-2026
Veröffentlicht :
26.02.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.12.2027
Angebotsabgabe bis :
30.03.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
71317200 - Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
71317210 - Beratung im Bereich Gesundheit und Sicherheit
79512000 - Call-Center
DEU-Hamburg: Deutschland Call-Center Callcenter-Dienstleistung für die
Kompetenzzentren- und DIAdrei Betreuung nach Unfallverhütungsvorschrift DGUV
Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4

2026/S 40/2026 134958

Deutschland Call-Center Callcenter-Dienstleistung für die Kompetenzzentren- und DIAdrei
Betreuung nach Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4
OJ S 40/2026 26/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) - Hauptverwaltung Hamburg
E-Mail: vergabestelle@vbg.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Sozialwesen

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Callcenter-Dienstleistung für die Kompetenzzentren- und DIAdrei Betreuung nach
Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4
Beschreibung: Leistungsgegenstand ist die Bereitstellung und der Betrieb eines Callcenters
(Inbound/Outbound) durch einen Dienstleister für die Beratungs-Hotline des KPZ- und DIAdrei-
Portals nach DGUV Vorschrift 2 der VBG gemäß der Leistungsbeschreibung. Die Leistung des
Dienstleisters untergliedert sich in den Betrieb der Beratungs-Hotlines für die VBG als
Inhaberin des Portals und der fachkundigen und weisungsfreien Beratung der Nutzenden in
Fragen des Arbeitsschutzes durch Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
Kennung des Verfahrens: 72cba1f2-f5ff-47ec-a71a-144d66db52e1
Vorherige Bekanntmachung: 116063-2022
Interne Kennung: VBG/2025/09/6537
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79512000 Call-Center
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71317200 Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und
Sicherheit, 71317210 Beratung im Bereich Gesundheit und Sicherheit

2.1.2. Erfüllungsort
Beliebiger Ort
Zusätzliche Informationen: Leistungsort am Sitz des Dienstleisters (Call-Center) bundesweit
für alle berechtigten Mitgliedsunternehmen der VBG.

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXSUYYDYTN8YQ0JC# Das
Vergabeverfahren wird elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform
(Deutsches Vergabeportal) durchgeführt und ist unter folgender URL im Internet erreichbar:
www.dtvp.de. Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren sowie die Registrierung für

die E-Vergabeplattform sind für Bieter vollständig kostenfrei. Die von der Vergabestelle
übermittelten Informationen werden entweder direkt in der bzw. über die Oberfläche der E-
Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B.
Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen
Projekträume als Datei-Downloads bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu
Kommunikationsnachrichten). Zur Nutzung der E-Vergabeplattform bis zur Abgabe
elektronischer Teilnahmeanträge und Angebote sind lediglich ein aktueller Internet-Browser
sowie ein Internetzugang erforderlich. Hierbei werden ausschließlich HTML- und Javascript-
konforme Standardtechnologien und keinerlei Add-Ons/Plugins oder sonstige ggf. (sicherheits-
)kritische Technologien verwendet. Aktuell sind folgende Internet-Browser zur Nutzung
freigegeben: - Microsoft Internet Explorer bzw. Microsoft Edge in der jeweils aktuellen Version
- Mozilla Firefox in der jeweils aktuellen Version - Google Chrome in der jeweils aktuellen
Version - Apple Safari ab Version 5. Für die Abgabe elektronischer Angebote,
Teilnahmeanträge, Interessenbekundungen und Interessenbestätigungen wird innerhalb der E-
Vergabeplattform a) ein kostenfreies Bietertool bereitgestellt b) die Abgabe webbasiert über
den Projektraum des Vergabeportals möglich. Das Bietertool ist eine Desktop-Anwendung,
welche auf Ihrem Computer installiert werden muss. Die Dateien zur Installation des
Bietertools werden im entsprechenden Projektraum des Vergabeverfahrens für das
entsprechende Betriebssystem zum Download angeboten. Installationsroutinen stehen für
Linux-, Mac-OS- und Windows-Betriebssysteme (64 und 32 Bit) zur Verfügung. I.d.R. sind für
die Installation keine administrativen Rechte erforderlich. Das Bietertool ist zudem ein Multi-
Plattform-Bieter-Client , sodass mit einer Installation des Bietertools an Vergabeverfahren auf
allen E-Vergabeplattformen auf Basis der cosinex Technologie Vergabemarktplatz
teilgenommen werden kann. Die Informationen über die eigentlichen Vergabeverfahren
werden über so genannte Projektdateien in das Bietertool transportiert. Sie laden die
Projektdateien (Dateiendung: cbx) aus dem entsprechenden Projektraum herunter und führen
diese aus, wodurch das Bietertool gestartet wird und die entsprechenden Informationen zum
Vergabeverfahren von der Vergabeplattform heruntergeladen werden. Die lokale Installation
des Bietertools stellt eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung der elektronischen Angebote und
Teilnahmeanträge zwischen dem Computer des Bieters und der Öffnung der Angebote und
Teilnahmeanträge auf Seiten der Vergabestelle sicher. Für die elektronische Angebotsabgabe
sind unterschiedliche Signaturniveaus technisch möglich. Die zugelassene Form der
Angebotsabgabe bzw. das zulässige Signaturniveau (qualifizierte elektronische und/oder
fortgeschrittene elektronische Signatur und/oder Textform nach § 126b BGB) für das konkrete
Vergabeverfahren entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen zur Ausschreibung. Bei
Einreichung der Angebote in Textform muss die erklärende Person über das Deutsche
Vergabeportal benannt werden. Auf sämtlichen eingereichten Formblättern muss diese Person
ebenfalls namentlich aufgeführt werden. Der vollständige Eingang übermittelter elektronischer
Angebote, Teilnahmeanträge, Interessenbekundungen und Interessenbestätigungen wird (je
nach E-Vergabeplattform) mit einem qualifizierten oder einem einfachen elektronischen
Zeitstempel dokumentiert. Die Kommunikation zwischen der AG und den Bewerbern/Bietern
ist ausschließlich über den Projektraum des Vergabeverfahrens auf der Vergabeplattform
möglich. Wir weisen darauf hin, dass nur zuverlässige Unternehmen den Zuschlag erhalten
können (etwa keine Ausschlussgründe nach § 123, § 124 GWB vorliegen). Weitere
Informationen sowie Support zum Vergabemarktplatz und dem Bietertool erhalten Sie unter
folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen/. Sollten Bieterfragen gestellt werden,
die Betriebsgeheimnisse der VBG betreffen, z. B. zum Betrieb der Hotline, ist eine
Beantwortung an den fragenden Bieter nur möglich, wenn dieser mit seiner Bieterfrage/seinen
Bieterfragen die mit den Vergabeunterlagen überlassene und unterzeichnete
Vertraulichkeitsvereinbarung NDA vor Vertragsschluss bei der VBG über die Kommunikation

des DTVP einreicht.[ Wertung der Angebote: Folgende Wirtschaftlichkeitsberechnung (Preis-
Quotient-Methode) ist festgelegt: Gewichtung des Preises: 40 %, Gewichtung der
Bewertungskriterien: 60 % mit folgenden Kriterien: 1. Einsatzplanungskonzept für die
Callcenter-Hotline der Kompetenzzentren- und DIAdrei-Betreuung (30 %) 1.1 Organisation der
Callcenter-Hotline (25%) 1.2 Einsatzplanung für die Servicezeiten auf Basis der Ticketanzahl
(25%) 1.3 Raumplanung und technische Ausstattung der Callcenter-Hotline (25%) 1.4 System
für die Durchführung von Eigenkontrollen (25%) 2. Beratungskonzept für die Callcenter-Hotline
Kompetenzzentren- und DIAdrei-Betreuung (40 %) 3. Schulungskonzept für das Personal der
Callcenter-Hotline Kompetenzzentren- und DIAdrei-Betreuung (30 %) Die Bieter reichen mit
ihren Angeboten die drei Konzepte für die Angebotsbewertung ein. Die Einreichung der drei
Konzepte mit dem Angebot ist zwingend für die Auftragserfüllung. Werden nicht alle
geforderten Konzepte mit dem Angebot eingereicht, wird der Bieter zwingend vom weiteren
Verfahren ausgeschlossen. Mit dem jeweiligen Konzept sind allein solche Faktoren
darzulegen, die sich auf das Vorgehen des Bieters in Bezug auf die konkrete Ausgestaltung
des Auftrags (siehe Leistungsbeschreibung) beziehen. Die Auftraggeberin bewertet die
eingereichten Angaben/Konzepte gem. der jeweils aufgestellten Erwartungshaltung. Weiter
setzt sie ihren Beurteilungsspielraum ein. Die Auftraggeberin kommt hierbei ihrer (internen)
Dokumentationspflicht nach. Es wird aus der Dokumentation u. a. auch erkennbar sein, ob die
Bewertung eines Bieters im Vergleich zu anderen Bietern plausibel ist. Der Zuschlag wird auf
das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot ist das, das nach dem
erläuterten Wertungssystem und den erläuterten Bewertungskriterien sich noch in der
Wertung befindet und die höchste Wertungskennzahl erreicht. Gemäß der mit den
Vergabeunterlagen übermittelten Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, § 80 SGB X, Art. 28
DS-GVO und der Checkliste TOM werden Mitarbeitende der VBG insbesondere Personen
aus der betroffenen Abteilung der Informationstechnik den für den Zuschlag vorgesehenen
Dienstleister für Besichtigungen und Prüfungen aufsuchen. Dieses ist in der Zeit vom 14.04. -
24.04.2026 geplant. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot kann zum Ausschluss
aller Hauptangebote führen. Sonstige Unterlagen, die ggf. mit dem Angebot eingereicht
werden müssen (falls zutreffend): - Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung -
Bietergemeinschaftserklärung - Erklärung Eignungsleihe - Erklärung Unterauftragnehmer -
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe - Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer -
Vertraulichkeitsvereinbarung NDA vor Vertragsschluss Rechtsform der Bietergemeinschaft, an
die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Betrug: Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Korruption: Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe

Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Siehe Vergabeunterlage
Erklärung Ausschlussgründe
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Zahlungsunfähigkeit: Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Siehe Vergabeunterlage
Erklärung Ausschlussgründe
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Siehe Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Siehe Vergabeunterlage Erklärung
Ausschlussgründe
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Siehe
Vergabeunterlage Erklärung Ausschlussgründe

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Callcenter-Dienstleistung für die Kompetenzzentren- und DIAdrei Betreuung nach
Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 Anlagen 3 und 4
Beschreibung: Im Rahmen ihrer gesetzlichen Präventionsarbeit werden von der VBG digitale
Angebote (DIAdrei-Portal und KPZ-Portal) zur alternativen Betreuung zur Verfügung gestellt.
Damit wird Mitgliedsunternehmen im Zuständigkeitsbereich der VBG ein Zugang zu der
gesetzlich vorgeschriebenen Betreuung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie
Betriebsärztinnen beziehungsweise Betriebsärzten erleichtert. Die Wahl einer dieser
alternativen Betreuungsmodelle nach den Anlagen 3 oder 4 der DGUV Vorschrift 2 steht
jedem Unternehmen in der Zuständigkeit der VBG frei, soweit es allen Voraussetzung nach
DGUV Vorschrift 2 insbesondere hinsichtlich der Beschäftigtenzahl und
Branchenzugehörigkeit entspricht. Durch Nutzung des Betreuungsangebotes mit dem
jeweiligen Portal kann die Unternehmerin/der Unternehmer ihrer/seiner gesetzlichen Pflicht zur
Betreuung durch Betriebsärztinnen oder Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit
nachkommen und hat ihre/seine Verpflichtung zu deren schriftlicher Bestellung erfüllt (Siehe
DGUV-Regel 100-002: Erstes Kapitel, § 2 Bestellung ). Die Beratung der Unternehmerinnen

bzw. Unternehmer und deren Beschäftigten im Rah-men dieser Portalangebote wird durch
eine CallCenter-Hotline erbracht, die den Nutzen-den ausschließlich über die
Kontaktmöglichkeiten des Portals zur Verfügung steht. Diese Portal-Hotline wird vom
beauftragten DL betrieben und erbringt die Beratung gemäß den Bestimmungen dieser
Leistungsbeschreibung. Die Hotline des DL ist erste Anlaufstelle für Portalnutzende und
verfügt unmittelbar über fachkundige Personen gemäß Arbeitssicherheitsgesetz und DGUV
Vorschrift 2. Die Call-Center-Hotline bearbeitet die Anfragen zur Nutzung der VBG-Portale im
Auftrag der VBG und unterstützt die Unternehmen beim betrieblichen Arbeitsschutz im
Rahmen der Portalnutzung durch eine weisungsunabhängige fachkundige Beratung am
Telefon (E-Mail). Die Dienstleistung wird vom DL in einem von der VBG festgelegten
Verfahren ausgeführt und dokumentiert, um eine nachvollziehbare Leistungsabrechnung und
eine ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten. Die Bearbeitung und
Dokumentation der Beratungsleistungen wird mit einem Ticketsystem umgesetzt. Dabei ist
/sind verpflichtend und ausschließlich die von der VBG festgelegte(n) Software-Anwendung
(en) zu nutzen, die die Abwicklung und Dokumentation der Telefon- und E-Mail-Kontakte
bewerkstelligt und gleichzeitig die Datenbankverwaltung für alle Profile der Portalnutzenden
umsetzt. Die Dokumentation wird unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
Beratungsanlässe nach den Festlegungen dieser Leistungsbeschreibung durchgeführt.
Mögliche CallCenter-Hotline-DL müssen die räumlichen, technischen, organisatorischen und
personellen Voraussetzungen zur Durchführung aller Beratungsaufgaben, die in dieser
Leistungsbeschreibung detailliert festgelegt sind, erfüllen. Die mit der Ausführung der
Beratungstätigkeit betrauten Mitarbeiter des DL müssen die Voraussetzungen erfüllen, dass
sie als Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärztinnen beziehungsweise Betriebsärzte
im Rahmen einer Bestellung gemäß den Anforderungen nach dem Arbeitssicherheitsgesetz
und der DGUV Vorschrift 2 tätig werden dürfen. Der DL muss über Beschäftigte beider
Gruppen (Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzte)
verfügen. Eine Unterauftragnahme ist statthaft. Diese Erfordernisse sind grundsätzlich für den
gesamten Vertragszeitraum zu erfüllen. Das Online-Angebot mit dem KPZ-Portal steht gemäß
den Festlegungen der DGUV Vorschrift 2 Kleinstunternehmen mit bis zu 20 Beschäftigen
(Vollzeitäquivalent) offen. Das DIAdrei-Portal wird kleinen Unternehmen mit bis zu 50
(Vollzeitäquivalent) Beschäftigen beziehungsweise Betrieben mit besonderer
Branchenzugehörigkeit nur bis zu 30 Beschäftigten angeboten. Die alternativen
Betreuungsmodelle mit den beiden VBG-Portalen können von allen Mitgliedsunternehmen in
der Zuständigkeit der VBG - unabhängig von der Branchenzugehörigkeit - gewählt werden,
wenn sie die gültigen Schwellenwerte für die Beschäftigtenzahl gemäß DGUV Vorschrift 2
einhalten. Potenziell kann das KPZ-Portal von rund 700.000 Unternehmen genutzt werden.
Das DIAdrei-Portal kann etwa eine Teilnehmendenzahl von 90.000 Unternehmen erreichen.
Derzeit sind rund 1.500 Nutzende im DIAdrei-Portal und etwa 9.200 im KPZ-Portal (Stand:
November 2025) registriert. Die Nutzendenzahlen wachsen stetig. Aufgrund von laufenden
Bestrebungen kleine Unternehmen bei der Gestaltung ihres Arbeitsschutzes zu unterstützen,
soll die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung von kleinen Unternehmen unter
Nutzung alternativer Betreuungsangebote gesteigert werden. Unternehmen, die als
Neumitglieder in die Zuständigkeit der VBG aufgenommen werden, sollen gezielt über die
Möglichkeit der alternativen Betreuung informiert werden. Nach einer Konsolidierungsphase er-
folgt unter den noch aktiven Betrieben mit Beschäftigten eine Abfrage, wie sie ihrer
Betreuungspflicht gemäß DGUV Vorschrift 2 nachkommen. Die Betriebe sind verpflichtet die
Durchführung der Betreuung an die VBG zurückzumelden. Daher wird im Laufe der nächsten
Jahre, beginnend mit dem 2. Quartal 2027, mit einer erheblichen Steigerung (jährlich ca.
20.000 gesamt) der Nutzendenzahlen für die beiden Betreuungsangebote gerechnet. Dem DL
wird die Gelegenheit gegeben, sich innerhalb eines Zeitraums vom 01.06. bis 30.06.2026 in

die Portale und Software-Anwendungen einzuarbeiten. Zur Einarbeitung erfolgt eine Schulung
durch die VBG. Für Test- und Schulungszwecke kann eine Testumgebung der Portale und
Anwendungen verwendet werden, die auch über die Einführung hinaus permanent genutzt
werden kann. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen - vor allem der
Leistungsbeschreibung - zu entnehmen.
Interne Kennung: VBG/2025/09/6537

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79512000 Call-Center
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71317200 Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und
Sicherheit, 71317210 Beratung im Bereich Gesundheit und Sicherheit
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Sonstige Optionen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

5.1.2. Erfüllungsort
Beliebiger Ort
Zusätzliche Informationen: Leistungsort am Sitz des Dienstleisters (Call-Center) bundesweit
für alle berechtigten Mitgliedsunternehmen der VBG.

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/07/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2027

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Dieser Vertrag tritt am 01.07.2026 für 18 Monate, bis
zum 31.12.2027 in Kraft. Die Laufzeit des Vertrags endet, ohne dass es einer Kündigung
bedarf. Zwei Verlängerungen um je 15 Monate, bis zum 31.03.2029 beziehungsweise
längstens bis zum 30.06.2030, sind möglich. Diese Optionen werden jeweils spätestens drei
Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bekannt gegeben.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Beschreibung: Ohne Ziehen einer Verlängerungsoption: ca. 08/2027, nach Ziehen der 1.
Verlängerungsoption: ca. 11/2028, nach Ziehen der 2. Verlängerungsoption: ca. 02/2030.
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Informationen über frühere Bekanntmachungen:
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 116063-2022
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bietergemeinschaftserklärung (Mit dem Angebot; Keine
oder anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung Eignungsleihe (Mit dem Angebot; Keine oder
anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung Unterauftragnehmer (Mit dem Angebot; Keine
oder anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vereinbarung gemeinsam Verantwortliche (Mit dem
Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Vereinbarung gem. Art. 26 Abs. 1 S. 1
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Mit dem
Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung,
Art. 28 DSGVO, § 80 SGB X

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Mit dem
Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Verpflichtungserlärung Unterauftragnehmer (Mit dem
Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vertraulichkeitsvereinbarung NDA VOR Vertragsschluss
(Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Falls zutreffend

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vertraulichkeitsvereinbarung NDA ZUM Vertragsschluss
(Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis Berufs- oder Handelsregisterauszug (Mit dem
Angebot; Mittels Dritterklärung): Der Bieter / das geschäftsführende Mitglied der
Bietergemeinschaft reicht einen Auszug (Kopie) aus dem Berufs- oder Handelsregister, soweit
er dort eingetragen ist, oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens
ein, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als drei Monate ist.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Anlage zur wirtschaftlichen Verknüpfung (Mit dem
Angebot; Mittels Eigenerklärung): Falls zutreffend: Im Falle der Konzernzugehörigkeit oder
einer sonstigen wirtschaftlichen Verknüpfung mit an-deren Unternehmen macht der Bieter/das
geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft hierzu in einer Anlage aussagekräftige
Angaben.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft weist in Form von
Eigenerklärungen geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge über die Erbringung
von nachfolgend genannten Leistungen der letzten höchstens drei Jahre vor, gerechnet vom
Da-tum der Bekanntmachung (25.02.2026). Die Eigenerklärungen sind mit folgenden Angaben
abzugeben: - Kurze Beschreibung der Leistung - Angabe des Werts - Angabe des
Erbringungszeitraumes - Angabe des öffentlichen oder privaten Referenzunternehmens -
Zustimmung zur Nachfrage durch die AG beim Referenzgeber Mindestens drei eingereichte
Referenzen müssen folgende Voraussetzungen erfüllen: - Betriebsärztliche und
sicherheitstechnische Betreuung von Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten in
unterschiedlichen Branchen Der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft
macht anhand einer Kurzbeschreibung Angaben zum Referenzunternehmen mit bis zu 50
Beschäftig-ten unterschiedlicher Branchen, die er betriebsärztlich und sicherheitstechnisch,
ggf. mit Kooperationspartnern/Nachunternehmern, betreut hat. Die Betreuung der
Referenzunternehmen muss über eine Laufzeit von mindestens 12 Monaten stattgefunden
haben. In der Kurzbeschreibung sind Angaben zu machen, wie der Bieter auf die
Arbeitsschutzorganisation des Referenzunternehmens Einfluss genommen hat. Mindestens
eine Referenz muss eine Dienstleistung mit folgender Voraussetzung erfüllen: - Erfahrungen
in der telefonischen Betreuung durch Betriebsärztinnen beziehungsweise Betriebsärzte und
Fachkräfte für Arbeitssicherheit Der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der
Bietergemeinschaft gibt an, wie und in welchem Umfang er die telefonische Betreuung oder
die Hotline-Betreuung durch Betriebsärztinnen beziehungsweise Betriebsärzte und Fachkräfte
für Arbeitssicherheit für das Referenzunternehmen erbracht hat. Hierbei sollen Angaben
gemacht werden, in welchen Stufen (First Level, Second Level) Erfahrungen vorliegen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preiskriterium für Preis-Quotient-Methode
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Einsatzplanungskonzept für die Callcenter-Hotline der Kompetenzzentren- und
DIAdrei-Betreuung
Beschreibung: Einsatzplanungskonzept für die Callcenter-Hotline der Kompetenzzentren- und
DIAdrei-Betreuung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 18,00
Kriterium:
Art: Qualität

Bezeichnung: Beratungskonzept für die Callcenter-Hotline Kompetenzzentren- und DIAdrei-
Betreuung
Beschreibung: Der Bieter soll in dem einzureichenden Konzept eine vollständige und
schlüssige Beratung beschreiben, wie er eine Unternehmerin/einen Unternehmer eines
Kleinstunternehmens (mit bis zu 20 Beschäftigten (KPZ) und ein Kleinunternehmen (mit 21 bis
zu 50 Beschäftigten (DIAdrei) informiert und motiviert, eine Arbeitsschutzorganisation
aufzubauen und eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. In dem Konzept soll auch
dargestellt werden, nach welchen Grundlagen und mit welchen Methoden in der
telefonspezifischen Kommunikation beraten wird. Zu den Grundlagen und Methoden gehören
z. B. Wortwahl, Sprechweise, Kommunikationstechniken und der Umgang mit schwierigen
Kunden. Zu erreichende Punktzahlen: 7-9: Das Beratungskonzept ist umfassend und
schlüssig dargestellt sowie eindeutig beschrieben. Grundlegende Aspekte der
Beratungspraxis werden behandelt und im Einzelnen ausgeführt. Die Vorgehensweisen zum
Erreichen der beiden Beratungsziele sind detailliert dargelegt und klar beschrieben. 4-6: Die
Beschreibung des Beratungskonzeptes ist schlüssig dargestellt und in den wesentlichen
Punkten beschrieben. Grundlegende Aspekte der Beratungspraxis werden behandelt und
beschrieben. Die Vorgehensweisen zum Erreichen der beiden Beratungsziele sind erläutert. 1-
3: Die Beschreibung des Beratungskonzeptes ist nicht in allen Punkten schlüssig und nicht
eindeutig. Grundlegende Aspekte der Beratungspraxis werden behandelt. Die
Vorgehensweisen zum Erreichen der beiden Beratungsziele sind unklar. 0: Die Beschreibung
der Beratung ist unvollständig und unschlüssig. Eine eindeutige Zuordnung zur vorgegebenen
Gliederung ist nicht erkennbar.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 24,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Schulungskonzept für das Personal der Callcenter-Hotline Kompetenzzentren-
und DIAdrei-betreuung
Beschreibung: Der Bieter soll in dem einzureichenden Schulungskonzept ein vollständiges
und schlüssiges Verfahren beschreiben, wie er die erforderliche Fachkunde und die
Beratungsqualität der Hotline sicherstellt. Dazu sollen unter anderem Soll-Ist-Profile der
Personen, die in der täglichen Hotline Beratung tätig sind, erstellt werden und möglicher
Schulungsbedarf dargestellt werden. Zu erreichende Punktzahlen: 7-9: Das Schulungskonzept
ist sehr schlüssig dargestellt und es ist eindeutig beschrieben, wie die Fortbildungen
sichergestellt sind und Weiterbildung organisiert wird. Die Ist- und Sollprofile sind schlüssig
dargestellt und eindeutig beschrieben. Ein Prozess zur Einarbeitung ist vollständig festgelegt.
Ein Vorgehen zum Wissensmanagement mit Bezug zur KPZ und DIAdrei-Betreuung ist
beschrieben. Ein Bezug der Schulungen zum Einsatz in der KPZ-Betreuung ist gegeben und
bedarfsgerecht. 4-6: Die Beschreibung des Schulungskonzeptes ist schlüssig dargestellt und
es ist in den wesentlichen Punkten beschrieben, wie die Fortbildungen sichergestellt sind und
Weiterbildung organisiert wird. Die Ist- und Sollprofile sind im Wesentlichen beschrieben. Ein
Prozess zur Einarbeitung ist festgelegt. Ein Vorgehen zum Wissensmanagement ist
beschrieben. Ein Bezug der Schulungen zum Einsatz in der KPZ-Betreuung ist gegeben. 1-3:
Die Beschreibung des Schulungskonzeptes ist nicht in allen Punkten schlüssig. Es ist nur
unzureichend erkennbar, wie die Fortbildungen sichergestellt sind und Weiterbildung
organisiert wird. Die Ist- und Soll-Profile sind ungenügend beschrieben. Ein Prozess zur
Einarbeitung ist vorgesehen. Der Bezug der Schulungen zum Einsatz in der KPZ-Betreuung
ist unzureichend. 0: Unvollständige und unschlüssige Beschreibung, wie die Fortbildungen
sichergestellt sind und Weiterbildung organisiert wird. Es liegt kein Ist- und Soll-Profil des
beratenden Personals der Callcenter-Hotline vor. Ein Prozess zur Einarbeitung ist nicht

berücksichtigt. Ein Bezug der Schulungen zum Einsatz in der KPZ-Betreuung liegt nicht vor.
Eine eindeutige Zuordnung zur vorgegebenen Gliederung ist nicht erkennbar.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 18,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 18/03/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice
/CXSUYYDYTN8YQ0JC/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXSUYYDYTN8YQ0JC

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXSUYYDYTN8YQ0JC
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/03/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 39 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Im vergaberechtlich zulässigen Rahmen
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/03/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: VBG Hauptverwaltung, Vergabestelle.
Eröffnungstermin Beschreibung: Mitarbeiter/-innen der VBG - Vergabestelle.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Einzureichende Unterlagen: Mit dem Angebot
mittels Eigenerklärung: - Einsatzplanungskonzept für die Callcenter-Hotline der
Kompetenzzentren- und DIAdrei-Betreuung - Beratungskonzept für die Callcenter-Hotline
Kompetenzzentren- und DIAdrei-Betreuung - Schulungskonzept für das Personal der
Callcenter-Hotline Kompetenzzentren- und DIAdrei-betreuung Keine oder anderweitige
Formerfordernis: - Angebotsformblatt - Eigenerklärung Sanktionen 5k - Eignungskriterien inkl.
aller Angaben und Erklärungen - Erklärung Ausschlussgründe - Preisblatt - Vertrag
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Vertrag, ZVB der VBG, VOL/B

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:

Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und
Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang
der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein
Nachprüfungsantrag unzulässig. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die
folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): § 134
Informations- und Wartepflicht (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote
nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot
angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres
Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform
zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15
Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die
Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es
nicht an. (3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren
ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall
verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber
beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer
Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug
behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder
Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen
schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte. § 135
Unwirksamkeit (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche
Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach
der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über
den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss
geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der
Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1
Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den
Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung,

abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und
die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands,
die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben,
und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll,
umfassen. § 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren
nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97
Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) - Hauptverwaltung Hamburg
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammern des Bundes
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Deutsches Vergabeportal www.dtvp.de

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) - Hauptverwaltung Hamburg
Registrierungsnummer: 993-8002610800-34
Postanschrift: Massaquoipassage 1
Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 22305
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Stabsstelle Beschaffung
E-Mail: vergabestelle@vbg.de
Telefon: +49 405146-1585
Fax: +49 405146-2395
Internetadresse: http://www.vbg.de
Profil des Erwerbers: http://www.dtvp.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0002

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: 0049 228-9499-0
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammern des Bundes
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-9499-0
Fax: +49 228-9499-163
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
Schlichtungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Vergabeportal www.dtvp.de
Registrierungsnummer: HRB 158449 B
Postanschrift: elektronisch über www.dtvp.de
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10969
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: info@dtvp.de
Telefon: +49 30-374343-800
Internetadresse: https://www.dtvp.de
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 45d99381-ac84-4bb6-8ee8-2d30ee9eea11 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16

Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/02/2026 00:00:03 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 40/2026
Datum der Veröffentlichung: 26/02/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXSUYYDYTN8YQ0JC
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXSUYYDYTN8YQ0JC/documents
http://www.bundeskartellamt.de
http://www.dtvp.de
http://www.vbg.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202602/ausschreibung-134958-2026-DEU.txt

 
 
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