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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Bruchsal - Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus der Wertstofftonne
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026010900512021606 / 12647-2026
Veröffentlicht :
09.01.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.12.2029
Angebotsabgabe bis :
09.02.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90500000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
90511000 - Abholung von Siedlungsabfällen
90511300 - Müllsammlung
90511400 - Altpapiersammlung
DEU-Bruchsal: Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs-
und anderen Abfällen Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus
der Wertstofftonne

2026/S 6/2026 12647

Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus der Wertstofftonne
OJ S 6/2026 09/01/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe
E-Mail: zentrale@awb.landratsamt-karlsruhe.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus der Wertstofftonne
Beschreibung: Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe (AWB) schreibt die
Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus der Wertstofftonne im Landkreis
Karlsruhe neu aus.
Kennung des Verfahrens: f0357c48-a6b4-4282-8564-d10939369668
Interne Kennung: AWLK-2026-0001
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und
anderen Abfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90511000 Abholung von Siedlungsabfällen, 90511400
Altpapiersammlung, 90511300 Müllsammlung

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Landkreis Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen
Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw.
fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§
123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Einsammlung und Beförderung des Landkreisanteils aus der Wertstofftonne
Beschreibung: Die zu vergebende Leistung umfasst die Einsammlung und Beförderung des
Landkreisanteils aus der Wertstofftonne im Landkreis Karlsruhe. Der Auftrag umfasst auch die
Gestellung der Wertstofftonnen und die Durchführung des Behälteränderungsdienstes, d.h.
die Auslieferung, Wartung, Reparatur und Ersatzlieferung der Abfallbehälter obliegen dem
Auftragnehmer. Die Verwaltung der Wertstofftonnen erfolgt durch den Auftraggeber in einem

gemeinsam mit dem Auftragnehmer genutzten EDV-System. Die Erfassung dieses
Wertstoffgemisches (zusammen 45.000 Mg/a) erfolgt gemeinsam als Behälterabfuhr im
System Grüne Tonne . Eingesetzt werden MGB 80 l, MGB 120 l, MGB 240 l sowie in
geringerem Umfang Vierradbehälter (MGB 660 l, MGB, 770 l und MGB 1.100 l). Der
Behälterbestand umfasst insgesamt ca. 164.000 Abfallgefäße. Die Abfuhr erfolgt überwiegend
14-täglich (26 Abfuhren pro Jahr). Beschreibung der Optionen: Dem Auftraggeber wird das
Recht eingeräumt, zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit den Bestand an Wertstofftonnen
gegen Erstattung zu übernehmen.
Interne Kennung: LOT-0000

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und
anderen Abfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90511000 Abholung von Siedlungsabfällen, 90511400
Altpapiersammlung, 90511300 Müllsammlung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: 1. Verlängerungsoption (einseitig für den Auftraggeber): Falls der
Auftraggeber nicht bis zum 31.12.2028 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis
zum 31.12.2030. 2. Verlängerungsoption (einseitig für den Auftraggeber): Falls der
Auftraggeber nicht bis zum 31.12.2029 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis
zum 31.12.2031.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Karlsruhe, Landkreis
Postleitzahl: 76133
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Für Bietergemeinschaften gilt: Auf Verlangen der Vergabestelle ist
eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung folgenden Inhalts
einzureichen: (1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bietergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft, (3) Erklärung, dass
dieser Vertreter die Mitglieder der Bietergemeinschaft während des gesamten Verfahrens
rechtsverbindlich vertritt, (4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen, (5) Erklärung, dass
alle Mitglieder der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall

gesamtschuldnerisch haften. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die seinem Angebot zugrunde
liegende Kalkulation (Urkalkulation) dem Auftraggeber separat spätestens 7 Kalendertage
nach Ablauf der Angebotsfrist in schriftlicher Form (in Papierform) in einem versiegelten
Umschlag einzureichen. Sofern ein Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nimmt (Eignungsleihe), haftet/haften diese(s) Unternehmen im Auftragsfalle
gemeinsam neben dem Bieter für die Auftragsausführung. Unter der angegebenen
Internetadresse (BT-15) werden auch Antworten auf Bieterfragen sowie aktualisierte oder
weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten
an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar
vor Abgabe ihres Angebots sowie vor Ablauf der Angebotsfrist prüfen, ob seitens der
Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden,
welche für die Abgabe des Angebots zu beachten sind.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge
CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren
festzulegen: Sonstiger Dienstleistungsvertrag

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung: Eigenerklärung zum Vorliegen des Zertifikates Entsorgungsfachbetrieb nach §
56 Kreislaufwirtschaftsgesetz (oder gleichwertiges) hinsichtlich der Einsammel-, Umschlags-
und Transportleistungen für die jeweiligen leistungsgegenständlichen Tätigkeiten Sammeln
und Befördern der leistungsgegenständlichen Abfallarten. Auf Verlangen der Vergabestelle
ist das Zertifikat innerhalb einer gesetzten Frist nachzureichen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Eigenerklärung zum Vorliegen folgender Referenzen: Mindestens eine
Referenz über die Einsammlung und Beförderung (haushaltsnahe Behältersammlung von
Abfällen) über einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens 6 Monaten mit einer
Leistungsmenge von 25.000 Mg pro Jahr innerhalb der letzten 36 Monate vor Abgabe des
Angebots. Der 6-monatige zusammenhängende Leistungszeitraum muss vollständig innerhalb
des vorgenannten Zeitraums von 36 Monaten liegen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die
Referenzen innerhalb einer gesetzten Frist zu benennen (mindestens mit Angabe des
Auftraggebers einschl. Ansprechpartner, Auftragnehmers, der vertraglichen Bindung, des
Leistungsinhaltes/-umfangs, des Leistungszeitraums und des Auftragswertes). Bei
Bewerbergemeinschaften sind die Referenzen nur einmal beizubringen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Mit dem Angebot einzureichen: - Eigenerklärung über Umsatzangaben,
Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung - Eigenerklärung zum Vorliegen
einer Betriebshaftpflichtversicherung, einer Umwelthaftpflichtversicherung sowie
Umweltschadensversicherung Möglicherweise geforderte Mindeststandards: - Eigenerklärung
über Umsatzangaben, Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung, getrennt
nach Eigen- und Fremdleistung für die Jahre 2022, 2023, 2024, - Eigenerklärung zum

Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0
Mio. Euro je Schadensfall für Personen- und Sachschäden und 0,5 Mio. Euro für
Vermögensschäden jeweils pro Einzelfall bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle
abzuschließen, - Eigenerklärung zum Vorliegen einer Umwelthaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme von mindestens 5,0 Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäden
sowie 0,5 Mio. Euro für Vermögensschäden je Versicherungsfall bzw. Eigenerklärung, eine
solche im Auftragsfalle abzuschließen, - Eigenerklärung zum Vorliegen einer
Umweltschadensversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,5 Mio. Euro für
versicherte Kosten bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle abzuschließen. Auf
Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
einzureichen: - der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht bzw. die Bilanz sowie Gewinn-
und Verlustrechnung der Jahre 2022, 2023, 2024, falls Veröffentlichungen nach dem
Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind, -
Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Umwelthaftpflichtversicherung und
Umweltschadensversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die
Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz
in der geforderten Höhe zu stellen, - Bestätigung von einem in der Europäischen Union
zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer, dass die geforderte Bürgschaft
übernommen wird.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Vorbemerkung: Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft
gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher
alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Ein Bieter
kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden
Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur
der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In
diesem Fall ist auf Verlangen der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bieter die
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Ein Bieter kann
im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs-
und Befähigungsnachweise nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder die einschlägige berufliche
Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese
die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV). Die
Unternehmen, auf die sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die
Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bieter
auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind auf Verlangen der Vergabestelle für
dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§
123, 124 GWB vorzulegen. Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise der
Eignungskriterien entsprechend. Die von den Bietern geforderten Nachweise der technischen
Leistungsfähigkeit werden nicht als Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit gefordert. Für
den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist somit auch eine sog. Know-how-Leihe
möglich. 2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Mit dem Angebot sind
folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: - Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB, - Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB, - Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3
Mindestlohngesetz (MiLoG), - Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen
Voraussetzungen und Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, - Eigenerklärung zu Artikel
5k der Verordnung (EU) 2022/576. Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen

einzureichen: - Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft, - die polizeilichen
Führungszeugnisse aller Geschäftsführer/Vorstände (falls kein Geschäftsführer/Vorstand
bestellt ist, aller Inhaber) sowie den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für das
Unternehmen, - die Gewerbeanmeldung.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Entgelt pro Einwohner und Jahr
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-
Tender-19b988357a9-b13d7c9792c3b42

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.vergabe24.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 09/02/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 81 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle behält sich vor, die Bieter im Rahmen des
vergaberechtlich Zulässigen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu
korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen
oder zu vervollständigen. Ein Anspruch der Bieter hierauf besteht nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungsdatum: 09/02/2026 11:01:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Zusätzliche Informationen: Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 30.01.2026,
23.59 Uhr
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem
Angebot, die Forderungen des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG)
einzuhalten. Auf Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb einer gesetzten Frist eine
unterzeichnete Ausfertigung der Verpflichtungserklärung nachzureichen. Zur Absicherung der

Erfüllung der Leistungen hat der Auftragnehmer spätestens 15 Tage nach Vertragsschluss
eine Bürgschaft von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut
oder Kreditversicherer zu stellen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren
wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht
berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter
deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese
Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises
Karlsruhe

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe
Registrierungsnummer: keine Angabe
Postanschrift: Werner-von-Siemens-Str. 2-6, Gebäude 5110
Stadt: Bruchsal
Postleitzahl: 76646
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Sekretariat
E-Mail: zentrale@awb.landratsamt-karlsruhe.de
Telefon: +49 725198206408
Fax: +49 725198205110
Internetadresse: https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: DE811469974
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: 0721 926-8730
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9db8a166-bf9c-445d-9d93-74602b2bf808 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung

Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 08/01/2026 14:43:15 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 6/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/01/2026

Referenzen:
https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de
https://www.vergabe24.de
https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-19b988357a9-b13d7c9792c3b42
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202601/ausschreibung-12647-2026-DEU.txt

 
 
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